Eike Tiedemann
Die Mezzosopranistin Eike Tiedemann ist eine gefragte Oratoriensängerin. In der Bielefelder Oetkerhalle war sie beispielsweise mit Mendelssohns „Paulus“ und
Händels „Messias“ zu hören; in der Klosterkirche Alpirsbach und der Essener Philharmonie mit Bachs Weihnachtsoratorium“.
Ihr Repertoire umfasst sowohl Mezzosopran-Partien wie Rossinis „Stabat Mater“ und Maurice Duruflés „Requiem“ als auch Altpartien in Werken von
Schütz bis Frank Martin, von Bach bis Bernstein. Die Zusammenarbeit mit Elke Mascha Blankenburg, Köln, und Auftritte beim Dalheimer Sommer und den Chorkonzerttagen Schwerin sind Beispiele ihrer sängerischen Laufbahn. Eike
Tiedemann ist in ihrer musikalischen Arbeit dem Orchester der Stadt Bielefeld, der Nordwestdeutschen Philharmonie und der Neuen Philharmonie Westfalen verbunden.
Sie erhielt ihre Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik Köln bei Prof. Margit Kobeck. Schon im Studium erwarb sie sich ein weitgefächertes
Repertoire: Angefangen mit Alter Musik (Zusammenarbeit u.a. mit Odhecaton) und historischer Aufführungspraxis bis zum romantischen Kunstlied, wobei sie auf Anregungen von Jürgen Glauß und Hartmut Höll zurückgreifen kann.
Dazu betrauten sie zahlreiche zeitgenössische Komponisten mit Ur- und Erstaufführungen ihrer Werke. In Köln wirkte sie regelmäßig bei Projekten des WDR-Rundfunkchores mit.
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